Warmmiete
Bruttomiete Gesamtmiete Inkl.-Miete · Rechtliche Grundlage: § 556 BGBnumber: 2 slug: warmmiete title: Warmmiete aliases:
- Bruttomiete
- Gesamtmiete
- Inkl.-Miete cluster: mietrecht shortDef: "Gesamtbetrag, den der Mieter monatlich zahlt — Kaltmiete plus alle Nebenkosten plus Heizkosten. Die einzige Zahl, die dem Mieter wirklich vom Konto abgeht." legalAnchor: "§ 556 BGB" related:
- kaltmiete
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- betriebskosten
- heizkosten
- nebenkostenabrechnung updated: 2026-05-22
Die Warmmiete ist der Gesamtbetrag, den der Mieter monatlich zahlt — Kaltmiete plus alle Nebenkosten plus Heizkosten. Sie ist die einzige Zahl, die dem Mieter wirklich vom Konto abgeht.
Die Warmmiete setzt sich aus der Kaltmiete und allen kalten und warmen Nebenkosten zusammen. Sie enthält damit insbesondere die Heiz- und Warmwasserkosten ("warm" daher der Name). Strom für die Wohnung selbst ist üblicherweise nicht enthalten.
Struktur der Warmmiete
| Komponente | Beispiel 60 m² München | |---|---| | Kaltmiete | 1.152,00 €/Monat | | Kalte Nebenkosten (Wasser, Müll, Hausmeister …) | 120,00 €/Monat | | Warme Nebenkosten (Heizung, Warmwasser) | 90,00 €/Monat | | Warmmiete gesamt | 1.362,00 €/Monat |
Vorauszahlung vs. Pauschale
Die Nebenkostenanteile werden meist als Vorauszahlung erhoben — am Jahresende rechnet der Vermieter mit dem Mieter ab. Bei einer Pauschale (selten) bleibt der Betrag fix, das Risiko von Mehrverbrauch trägt der Vermieter.
In Mietinseraten steht oft die Warmmiete, in Mietspiegeln immer die Kaltmiete. Vergleiche niemals einen Inseratspreis (warm) mit einem Mietspiegel-Wert (kalt) — der Inseratspreis liegt strukturell höher.
Für die Investment-Rendite ist nur die Kaltmiete relevant — Nebenkosten fließen 1:1 als Durchlaufposten an den Versorger und sind kein Ertrag des Vermieters. Wer mit der Warmmiete rechnet, überschätzt seine Rendite.